Wie erstelle ich ein Tabellenblatt, das den Zinseszinseffekt sichtbar macht?
Das ist eine der häufigsten Fragen. Gut so, denn das Tabellenblatt ist eines der besten Lernwerkzeuge für dieses Thema. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die ohne Vorkenntnisse funktioniert.
Öffnen Sie ein beliebiges Tabellenkalkulationsprogramm. Erstellen Sie vier Spalten mit folgenden Überschriften: Jahr, Startbetrag, Zinsen, Endbetrag. Tragen Sie in die erste Zeile Ihre Ausgangswerte ein: Das Jahr 1, einen Startbetrag Ihrer Wahl, und in die Zinsspalte die Formel Startbetrag multipliziert mit einem Beispielzinssatz.
In der zweiten Zeile ist der Startbetrag gleich dem Endbetrag der ersten Zeile. Das ist der entscheidende Schritt: Die Zinsen werden jetzt auf den gewachsenen Betrag berechnet. Wenn Sie diese Logik dreißig oder vierzig Zeilen nach unten kopieren, sehen Sie die Kurve entstehen.
Was Sie sehen werden: In den ersten Jahren passiert wenig. Die Zuwächse sind klein. In den letzten Jahren explodieren sie förmlich. Das ist der Zinseszinseffekt in seiner reinsten, sichtbarsten Form.
Erstellen Sie aus den Daten ein Diagramm. Ein einfaches Liniendiagramm reicht. Die Kurve, die entsteht, ist der Grund, warum Zeit so viel wichtiger ist als der Betrag.